Dienstag, 17. März 2015

Im Rahmen der Sepik-Ausstellung: Die Südsee auf dem Schlossplatz – Pläne für das Humboldt-Forum – Podiumsdiskussion am 27. Mai 2015 Veranstalter: Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Im Rahmen der Sepik-Ausstellung:
Die Südsee auf dem Schlossplatz - Pläne für das Humboldt-Forum - Podiumsdiskussion am 27. Mai 2015
Veranstalter: Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Der Rohbau des neuen Berliner Schlosses ist fertig, das Richtfest steht an. Auch die Südsee-Sammlung des Ethnologischen Museums zieht von Dahlem nach Mitte. Bevor es 2019 soweit ist, sind einige, wichtige Objekte in der Ausstellung "Tanz der Ahnen. Kunst vom Sepik in Papua-Neuguinea" im Martin Gropius Bau zu sehen. Die ethnographischen Sammlungen aus dem Inselgebiet von Neuirland und der Sepik-Region von Neuguinea sind zentral für das Ausstellungsmodul Südsee / Ozeanien im Humboldt-Forum. Ab 2019 werden hier in bis zu 11 Meter hohen Räumen auch die beliebten Boote und Häuser der Südsee zu erleben sein, die für die Tradition von Schifffahrt und Bootsbau, aber auch für die Ankunft der ersten Europäer in dieser Region stehen. Nach den Sternen navigierend legten die Menschen Mikronesiens und Polynesiens unzählige Seemeilen zurück. Der Ausstellungsbereich widmet sich Themen wie Navigation und Kommunikation, Klimawandel und seine Folgen, Mythologie sowie die Diskrepanz zwischen europäischen Klischees und Südsee-Wirklichkeit. Wie die Südsee auf den Schlossplatz kommt, was das für die Logistik bedeutet und welchen Ideen die Neuinszenierung im Humboldt-Forum folgt, dies ist Thema einer 

Podiumsdiskussion am 27. Mai um 18 Uhr im Kinosaal des Martin-Gropius-Baus, zu der wir Sie herzlich einladen. Der Eintritt ist frei.

Gäste sind:
Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Viola König, Direktorin des Ethnologischen Museums
Dorothea Deterts, Kuratorin der Südsee-Abteilung des Ethnologischen Museums

Begrüßung: Gereon Sievernich, Direktor des Martin-Gropius-Baus

Übrigens befand sich die Südsee-Sammlung einst auf dem Gelände des heutigen Martin-Gropius-Baus: Aus der Südsee gelangten die Objekte zunächst ins hier gelegene Völkerkundemuseum, bevor sie nach Dahlem weiterzogen und nun nach Mitte zurückkehren.

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